{"id":42271,"date":"2026-07-23T10:29:56","date_gmt":"2026-07-23T07:29:56","guid":{"rendered":"https:\/\/estateguru.co\/blog\/?p=42271"},"modified":"2026-07-23T12:41:15","modified_gmt":"2026-07-23T09:41:15","slug":"bankenunabhaengige-immobilienfinanzierung-in-grossem-umfang-100-mio-e-an-anleger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/estateguru.co\/blog\/de\/bankenunabhaengige-immobilienfinanzierung-in-grossem-umfang-100-mio-e-an-anleger\/","title":{"rendered":"Bankenunabh\u00e4ngige Immobilienfinanzierung in gro\u00dfem Umfang: 100 Mio. \u20ac an Anleger"},"content":{"rendered":"<p>In ganz Europa sind Unternehmen bei der Finanzierung ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit nach wie vor weitgehend auf Banken angewiesen, so wie schon seit Jahrzehnten. Doch die Banken k\u00f6nnen den Kreditbedarf nicht vollst\u00e4ndig decken, und die Unternehmen suchen nach Alternativen. Die Ergebnisse von Estateguru aus zw\u00f6lf Jahren zeigen, dass immobilienbesicherte Non-Bank-Finanzierungen funktionieren, und zwar in betr\u00e4chtlichem Umfang.<\/p>\n<p>Laut Daniil Aal, CEO von Estateguru, verlassen sich europ\u00e4ische Unternehmen weiterhin stark auf Banken zur Kapitalbeschaffung. Eine in diesem Jahr ver\u00f6ffentlichte Analyse der Investmentgesellschaft Apollo Global Management ergab, dass Non-Bank-Kreditgeber in Europa und im Vereinigten K\u00f6nigreich nur 12 % der Unternehmensfinanzierung ausmachen, verglichen mit bis zu 75 % in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>\u201eZunehmend strengere Vorschriften und die allgemeine geopolitische Unsicherheit machen Banken vorsichtiger. Dies schr\u00e4nkt den Kapitalzugang f\u00fcr Unternehmen ein und erh\u00f6ht die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsmodellen in ganz Europa&#8220;, erkl\u00e4rt Aal.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse von Estateguru machen diesen Trend konkret messbar. Die Plattform hat Kredite in H\u00f6he von 956 Millionen Euro an Unternehmen vermittelt, und mehr als 100 Millionen Euro an Ertr\u00e4gen wurden an Investoren ausgezahlt. Von diesem Kreditvolumen wurden knapp 746 Millionen Euro in Projekte in Estland, Lettland und Litauen geleitet. Investoren mit Sitz im Baltikum haben davon insgesamt 33 Millionen Euro an Ertr\u00e4gen erhalten.<\/p>\n<p>Laut Janika Roots, CFO von Everaus Kinnisvara, einem im Baltikum t\u00e4tigen Immobilienentwickler, erg\u00e4nzt alternative Finanzierung die traditionelle Bankfinanzierung und verschafft Entwicklern mehr Flexibilit\u00e4t bei der Projektumsetzung.<\/p>\n<p>\u201eIn der Immobilienentwicklung entspricht der Finanzierungsbedarf nicht immer dem Finanzierungsprozess einer Bank oder den \u00fcblichen Phasen eines Projekts. Wir nutzen alternative Finanzierungsl\u00f6sungen sowohl f\u00fcr den Erwerb von Entwicklungsgrundst\u00fccken als auch zur Finanzierung der Zwischenphasen von Projekten, in denen ein schneller und flexibler Kapitalzugang unerl\u00e4sslich ist. So k\u00f6nnen wir die Entwicklung im geplanten Zeitrahmen halten und reibungslos zu den n\u00e4chsten Entwicklungsphasen und zur langfristigen Finanzierung \u00fcbergehen&#8220;, kommentiert Roots.<\/p>\n<p>\u201eIn den vergangenen zehn Jahren hat sich die alternative Finanzierung zu einem reifen und regulierten Markt entwickelt, dessen Prozesse f\u00fcr Unternehmen klar und vorhersehbar sind. Unsere Erfahrung zeigt, dass Non-Bank-Finanzierung nicht mit Bankfinanzierung konkurriert, sondern diese erg\u00e4nzt, sodass f\u00fcr jedes Projekt und jede Phase die am besten geeignete Finanzierungsl\u00f6sung gew\u00e4hlt werden kann. Das macht den Kapitaleinsatz effizienter und tr\u00e4gt dazu bei, dass Projekte termingerecht realisiert werden&#8220;, f\u00fcgt Roots hinzu.<\/p>\n<p>Daniil Aal widerlegt zudem das Missverst\u00e4ndnis, dass alternative Finanzierungsformen mit niedrigeren Standards einhergehen. \u201eObwohl unsere Kreditvergabepolitik flexibler ist als die von Banken, gelingt es uns, die Portfolioqualit\u00e4t auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Von dem auf der Plattform in den letzten drei Jahren finanzierten Kreditvolumen sind bis heute 97 % zur\u00fcckgezahlt worden oder werden planm\u00e4\u00dfig bedient&#8220;, erkl\u00e4rt Aal und f\u00fcgt hinzu, dass eine klare Spezialisierung dies erm\u00f6gliche. \u201eEstateguru konzentriert sich auf immobilienbesicherte Kredite im Baltikum. Wir verf\u00fcgen \u00fcber ein fundiertes Verst\u00e4ndnis des wirtschaftlichen und rechtlichen Umfelds dieser L\u00e4nder&#8220;, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p>Seiner Ansicht nach ist der R\u00fcckgang des Bankenanteils am europ\u00e4ischen Unternehmenskreditmarkt weitgehend unvermeidlich. Dies spiegelt jedoch vor allem wider, dass sich neue Kreditvolumina auf eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Kreditinstituten verteilen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ganz Europa sind Unternehmen bei der Finanzierung ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit nach wie vor weitgehend auf Banken angewiesen, so wie schon seit Jahrzehnten. Doch die Banken k\u00f6nnen den Kreditbedarf nicht vollst\u00e4ndig decken, und die Unternehmen suchen nach Alternativen. Die Ergebnisse von Estateguru aus zw\u00f6lf Jahren zeigen, dass immobilienbesicherte Non-Bank-Finanzierungen funktionieren, und zwar in betr\u00e4chtlichem Umfang. 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